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So bekommt eine NPO das Spendengütesiegel

Ob groß oder klein, egal welcher Bereich, egal welche Rechtsform - jede NPO kann das Spendengütesiegel beantragen. Das Spendengütesiegel - offiziell das "System der Standards für Non Profit Organisationen in den Bereichen Spendenmittelaufbringung und Spendenmittelverwaltung" - ist breit und offen angelegt.

Es basiert auf einer Selbstverpflichtung, der sich die einzelne Non Profit Organisation (NPO) freiwillig unterwirft. Den Rahmen dafür bildet der Kooperationsvertrag zwischen NPO Dachverbänden und Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT). Darin sind nicht nur die Inhalte der Prüfung festgelegt, sondern auch der Ablauf, wie eine NPO zum Spendengütesiegel kommt.

Basis des Systems bildet eine jährliche Prüfung durch Wirtschaftstreuhänder/innen. Wird eine Prüfung positiv abgeschlossen, erhält die NPO nach Bezahlung der Gebühr eine Urkunde und das Gütesiegel-Logo mit einer individuellen Registiernummer von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Die NPO ist ab Ausstellung der Urkunde für exakt ein Jahr berechtigt, das Gütesiegel-Logo zu führen. Bis zur Erledigung einer Anschlussprüfung wird der NPO dann noch eine maximale Respirofrist von drei Monaten eingeräumt. Wenn bis dahin keine gültige Bestätigung vorliegt, verliert die NPO das Recht, das Gütesiegel zu führen und die an sie vergebene individuelle Registriernummer.

Auszeichnungen mit dem Spendengütesiegel werden laufend im Internet - www.osgs.at - veröffentlicht. Jede/r Spender/in kann sich problemlos und schnell darüber informieren, ob eine Organisation dem System der Standards entspricht. Das schafft Sicherheit und Vertrauen am Spendenmarkt.

Um das Spendengütesiegel zu erlangen, stellt die einzelne NPO bei der KWT einen Antrag auf Vergabe des Spendengütesiegels und erteilt einem/r Wirtschaftstreuhänder/in einen eigens konzipierten Prüfauftrag. Diese/r gibt der KWT bekannt, den Auftrag erhalten zu haben. Diese Bestimmung soll verhindern, dass NPO eventuell von Wirtschaftstreuhänder/in zu Wirtschafts-treuhänder/in pilgern, bis sie einen positiven Bestätigungsvermerk in Händen haben.

Es folgt die Prüfung entsprechend den 34 Bestimmungen des Kriterienkatalogs und der über 150 Fragen der sogenannten Checkliste für den/r Wirtschaftstreuhänder/in. Steht am Ende eine positive Bestätigung durch den/die Wirtschaftstreuhänder/in, geht ein Bericht über die Prüfung an die KWT. Dieser Bericht beinhält neben der positiven Bestätigung des/der jeweiligen Prüfers/in die Statuten, eine Liste der Funktionäre und einen Tätigkeitsbericht der NPO. Dann erteilt die KWT nach Zahlung der Gebühr in Form einer eigenen Urkunde der NPO die Berechtigung, das Spendengütesiegel zu führen.
 

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Arbeitsgruppe Spendengütesiegel veröffentlicht Jahresbericht

Die AG Spendengütesiegel arbeitet darauf hin, die Akzeptanz und Bekanntheit des Gütezeichens unter den spendensammelnden Organisationen und ihren SpenderInnen zu steigern. Hier legt sie Bericht über ihre Aktivitäten 2015.

 

Die Prüfkriterien des Österreichischen Spendengütesiegels

Die Prüfkriterien des Österreichischen Spendengütesiegels wurden zuletzt am 1.5.2014 - im Zuge der Verlängerung des Kooperationsvertrags zwischen der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und den NPO Dachverbänden - angepasst.

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